Note to self:
Vertraue niemandem. NIEMANDEM!
Note to self:
Vertraue niemandem. NIEMANDEM!
Da ich gestern etwas viel um die Ohren und bei mir zu Hause derzeit kein Internet habe, heute die Fortsetzun. Klops Nummer zwei.
Formulieren wir es einfach so: Wenn du eine Mail an einen „Entscheider“ beim Kunden schreibst, setze am besten ‘ne Neue auf, statt eine interne weiterzuleiten… solltest du doch eine weiterleiten, dann kontrolliere wenigstens ALLES, was weiter unten drin steht.
Mann, wie peinlich. Gleich drei kapitale Böcke an einem Tag geschossen – und alle hat der Chef mitbekommen. Scheißtag!
Ich habe ja vor knapp 2 Monaten die Abteilung gewechselt und mache nun was vollkommen anderes als vorher. Organisatorisch gehöre ich zu einer deutschen Abteilung, funktionell bin ich allerdings eher „in Amerika aufgehängt“ wie man bei uns so schön sagt. Sprich: Ich gehöre zwar zur Abteilung x in Deutschland, mache aber etwas anderes als die Kollegen hier, womit ich eher zu einem Team aus den Staaten gehöre. Somit habe ich auch zwei Chefs – einen deutschen, der über meine Kohlen bestimmt und für die grobe Marschrichtung zuständig ist und einen fachlichen aus den US of A. Matrixorganisation in Reinkultur also. (mehr…)
Vorhin am Nachbartisch:
Kollege: „*Krusch* Wasn das hier fürn Scheiß? *wühl* Hä? *rumpel* Wer denkt sich denn bitte so nen Müll aus? … mit USB-Anschluss?“
* Ich werde hellhörig
Kollege: „…dämliches Spielzeug“
* Ich schaue von meiner Arbeit auf
Kollege: „… also das ist ja wohl nur was für absolute freaks“
Ich: „Hi, was isses denn? Zeig ma her!“
* Kollege zeigt
Ich: „Oh cool… ähm… meinst du, ich könnte vielleicht… also, wo doch meine grad…?“
Lange Rede kurzer Sinn: das Universum scheint’s gut mit mir zu meinen – ich habe eine neue. Foto gibts nach nem Klick.
Jeder kennt diesen Typ Kollege, jeder hat mindestens einen davon, und leiden kann ihn keiner so richtig… genau: Der Rhabarberer.
Wir haben auch einen Rhabarberer. Der heißt Klaus und sitzt zwei Büros weiter, schön abgeschirmt von der Außenwelt, wo er den lieben langen Tag Labern und Rhabarbern kann, ohne jemanden von der Arbeit abzuhalten.
Warum ich das erzähle? Na, ansonsten könnte man folgendes Gespräch von letztem Freitag ja gar nicht witzig finden:
Kollege: Du, ne ganz ganz kurze Frage: was muss ich denn machen, um nen BSR zu öffnen? Email schicken, oder Webformular?
ich: Keine Ahnung, frag doch mal den Klaus!
Kollege: Ach nein lass mal, ich wollte in zwei Stunden Feierabend machen.
Kleiner Tipp: Wenn euch die Kaffeetasse runterfällt, weil ihr in der Kaffeeküche mal wieder mit Händen und Füßen erzählt habt – kommt nie auf die Idee, eurem Spinnensinn zu vertrauen und den Fall mit dem Fuß abzubremsen.
Das führt nur dazu, dass ihr sie mit einem eleganten aber schwungvollen Kick quer durch den Raum gegen den Kühlschrank kickt, wo sie sich unter lautem Geklirr in 1000 Scherben und eine große Kaffeepfütze verwandelt.
Und bevor jemand fragt: nein, ich habe kein Foto gemacht
So, ich bin dann mal weg – neue Tasse „organisieren“
Weihnachten ist grad rum, der Tannenbaum hat ein würdiges Knut-Ende gefunden, die hässliche Krawatte ist gegen ne coole Sonnenbrille getauscht, da scheint sich der Weihnachtsmann doch noch mal besonnen zu haben.
*quietsch quietsch quietsch* – „Alter, öl ma den Rollwagen“ – „HDF, guck mal lieber was ich hier habe!“
Tja, was soll ich sagen: Ein neuer Laptop wie erhofft isses nicht geworden, aber dafür sörfe ich jetzt mit meiner neuen trendy Multimediatastatur auf einem neuen trendy 20,1-TFT, habe parallel auf der untrendy alten 21-Zoll-Röhre Outlook offen, während der Laptop in einer Ecke des Schreibtischs auf dem neuen Laptopstand in der neuen Dockingstation hängt. Cool!
Wenn sie’s jetzt noch hinbekommen, dass ich morgens keine 25 Minuten mehr auf den Anmeldebildschirm warten muss, bin ich glücklich.
Natürlich verstehe ich, dass man in einem großen amerikanischen Unternehmen wie wir es sind unbedingt darauf achten muss, dass alles standardisiert zugeht, und dass möglichst alles auf Englisch dokumentiert wird, aber das geht doch etwas zu weit, oder?
Tja, liebe Grüße aus der Castle Street