Eben am Nebentisch: „Hey Martin, ich komm nicht ins PXR rein, weil mein Account gesperrt ist. Gib mir doch mal schnell dein Passwort!“ – „Probier mal hotsonja“ – „Hat geklappt, danke!“
MOOOOMENT – ich werde hellhörig.
Nicht wegen der unglaublichen Naivität, einfach mal so sein persönliches Passwort an einen Dritten weiterzugeben – das PXR ist ein kleines intern genutztes System, das nichts interessantes enthält. Außerdem gibts da eh kein personalisiertes Logging, sodass irgendwo die „falschen Namen“ auftauchen könnten, und nicht zuletzt wird das System sowieso in 2 Wochen durch was schickes neues und vermutlich komplett unbrauchbares aus dem Hause Microsoft abgelöst.
Ich bin auch nicht so erstaunt darüber, dass Martin ein so unglaublich simples und blödes Passwort wie „hotsonja“ verwendet. Bei geschätzten 999 Passwörtern, die man sich hier merken mus, legen die meisten Kollegen die Komplexitätslatte (leider) nicht allzu hoch an.
Was mich wirklich stutzig macht ist vielmehr die Tatsache, dass Martins Frau nicht Sonja sondern Meike heißt.
