Archiv für April 2008

Konditionierung?

23. April, 2008

Irgendwie habe ich das Gefühl, in letzter Zeit überrumpelt ein Teil meines Gehirns öfter mal den anderen. So zum Beispiel eben, als ich nen Kollegen per Mail auffordere, mir eine Nahaufnahme einer Seriennummer zu schicken.

Linke Gehirnhälfte an rechte Hand: „Tippe ‘N-a-h-a-u-f-n-a-h-m-e-Leerzeichen….’“
Hypothalamus: „nein nein nein! Das machen wir anders! Hand, herhören, ich diktiere: ‘N-a-c-k-t-a-u-f-n-a-h-m-e’“.

Noch lustiger war da nur der Kollege, dem ich über die Schulter schauen durfte, als er in irgend einem Dokument ständig die Abkürzung „SEC“ (für Security) so tippte:
SEX…. backspace, backspace, backspace … SEX … backspace, backspace, backspace … SEX … „ACH FUCK!“

Klar, wenn man’s zig mal in die Suchmaschinen eingibt, haut irgendwann die Konditionierung voll rein.

Männer! :)

Whazuuuuuuup?

18. April, 2008

Ok, die vergangenen Wochen waren in der Tat etwas stressig, und derzeit bekomme ich von allen Seiten etwas erhöhten Druck zu spüren. Aber ganz ehrlich – ich würde hier nicht wegwollen.

Warum?
Ganz einfach: Wegen meiner Kollegen.

In einem 16-Mann-Großraumbüro zu sitzen und drei Leuten zuzuhören, die in einer Telefonkonferenz den hier abziehen, ist einfach herzerfrischend.


Noch lustiger ist es zu hören, dass auch die Teilnehmer am anderen Ende der Leitung mitmachen.

Wir sind schon ne coole Firma, echt!

Moderne Zeiten

17. April, 2008

Da habe ich aber nicht schlecht gestaunt, als ich gestern abend noch schnell bei meinen Eltern vorbeigefahren bin.
Natürlich habe ich wiedermal meinen Schlüssel daheim vergessen, also drücke ich auf die Klingel in der Hoffnung, dass jemand zu Hause ist. Und was spricht mir die Gegensprechanlage entgegen?

„Wir sind zur Zeit nicht zu Hause. Bitte hinterlassen sie eine Nachricht nach dem Signal. *piiiep*“

Etwas verdattert schaue ich mich um, ob mein Vater nicht in einem Anflug von Frank-Elstner-Wahn noch ‘ne versteckte Kamera installiert hat, sammle mich dann aber und hinterlasse ein freundliches aber bestimmtes: „Ey, ihr habt se doch nich mehr alle! Je oller, je doller“.

Im selben Moment geht die Tür auf. Mama. „Sag mal, mit wem redest du denn da?“ – „mit eurem Anru… Türklingelbeantworter“ – „Mhm, klar. Bub, hast du getrunken?!“

Wie dem auch sei: schnell ist der Schuldige gefunden. Seit mindestens 15 Jahren läuft die Türsprechanlage nebst Klingel bei uns über die Telefonanlage. Und seit gestern akzeptiert die Anlage scheinbar die Haustür als vollwertiges Telefon. Inklusive AB-Funktionalität. Einfach so.

Mein alter Herr kann’s sich auch nicht erklären. Aber ihm gefällt der Gedanke: „Ist doch prima – so halten wir uns die alte Kellerheimer vom Hals, die eh nur zum Tratschen vorbeikommt. Soll se einfach aufs Band erzählen.“

Ob der Türklingelbeantworter allerdings deutschlandweit Schule macht, wage ich noch zu bezweifeln.

Was wär ich ohne…

9. April, 2008

Und wieder hat sie mich vor schlimmerem bewahrt. Zum garantiert hundersten Mal.
Und zum garantiert hundersten mal ist da die dankbare Frage: was würde ich nur ohne sie machen? Oder mein leicht cholerischer Kollege Sören? Oder alle anderen hier? Nichts vermutlich.

Ohne sie hinge der Haussegen wohl so was von schief, dass man unser Büro ohne Parierwaffen gar nicht erst betreten bräuchte. Nein nein, man kann mit Fug und Recht behaupten, sie hält die Firma zusammen.

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Kann das denen mal jemand kommunizieren?!

1. April, 2008

Zum tausendsten Mal:

KOMMUNIZIEREN IST KEIN TRANSITIVES VERB!